Fumel

Zahlen und Fakten

  • Einwohner: 17500
  • Referent: Helmut Fabian
  • Partnerschaftsbeginn: 1975

Allgemeine Informationen

Jumelage zwischen der Agglomeration Fumel und Burghausen

1972 fanden unter dem damaligen Bürgermeister aus Fumel: Dr. Mauvezin Paul und Georg Miesgang, Burghausen erste Gespräche über eine Städtepartnerschaft statt.

Um das Ungleichgewicht der Einwohnerzahl gleichzustellen, gründete die Stadt Fumel 1973 mit ihren 5 umliegenden Gemeinden eine Agglomeration, um der Städtepartnerschaft mehr Gewicht zu verleihen und stellte zusammen mit Monsempron/Libos, Montayral, Saint Vite u Condezaygues einen offiziellen Antrag an die Stadt Burghausen.

1975 wurde die Städtepartnerschaft Burghausen mit der Agglomeration Fumeloise besiegelt.

Von Anfang an bis 1990, betreute Stadtrat Gerhard Kaes als Partnerschaftsreferent der Stadt Burghausen alle Aktivitäten.

Ihm folgte Altbürgermeister Fritz Harrer, der das Amt 2001, im 1 Jahr nach der Gründung des SPV Burghausen an Uwe Kersten  übergab.

1. Präsident der Association in Fumel war Marcel Guillaume, ihm folgte 1985 bis 1999 Mme. Francoise Vouters, ihr folgte Jean Jacques Zorn der 2006 das Amt an Mme Martine Longuet übergab.
Trotz einer solide geschaffenen Basis in unserer Jumelage ist es immer noch eine wichtige Aufgabe unseres Vereins, vorhandene Ressentiments abzubauen und über unsere unmittelbare europäischen Nachbarn Aufklärungsarbeit zu leisten.
Die Welt im Neuen Europa organisiert sich neu, Grenzen verloren ihre Bedeutung und die Globalisierung bietet Chancen, von denen Generationen vor uns nur träumen konnten.
So ist es heute wichtiger denn je, den Dialog und das Miteinander zu suchen.

Geschichte

Die heutige Stadt zeigt eine sehr unregelmäßige Struktur, in der man umsonst eine „Stadtmitte“ sucht, die sich durch die Verschiedenenartigkeit der einzelnen Orte nicht entwickeln konnte..  So gibt es mehrere Mittelpunkte, jeder mit einem eigenen Gepräge.

Das einstige Schloß v. Fumel a/d. 15/16. Jh. wurde 1950 v. der Stadt gekauft und ist seither Sitz der Mairie, dem Bürgermeisteramt.

Fumel  Departement Lot et Garonne.

Seit 1975 ist die Stadt, mit den Gemeinden, Monsempron- Libos, Montayral, Saint Vite u Condezaygues als Agglomération zusammengeschlossen, in einer Städtepartnerschaft mit Burghausen Fumel selbst hat rund 6.500 Einwohner mit seinen umliegenden Gemeinden ca. 19.000 Einwohner.

Die 1847 gegründete Schmiede- u Eisengieserei der damaligen Eisenbahngesellschaft Südfrankreichs „Compagnie-des-Chemin-de-Fer-du-Midi“ u. spätere Pont á Mousson beschäftigte noch vor rund 10 Jahren fast 3.000 Mitarbeiter in der Großrohr-Produktion für Wasserleitungen im Schleudergussverfahren.

Das Werk war Anziehungspunkt u wirtschaftlicher Kern dieser Gegend, doch es verlor seit Jahren an Bedeutung u geht seinem Ende entgegen. Ein Verkauf des gesamten Grund-stücks wurde schon seit einiger Zeit betrieben.

Immer größer wurde in den letzten Jahren die Gewerbezone als Handelszentrum in der Ebene von Montayral, in der sich die wirtschaftliche Tätigkeit der Gegend neu zentrierte, dort hat sich bereits der 5. Supermarché angesiedelt, des weiteren bestehen eine Parkett Fabrik, kleinere Handwerksbetriebe, einige Pflaumen-Verarbeitungsbetriebe, ein Milch Verarbeitungsbetrieb, Obst Gemüse u. Weinbau u ein bescheidener, aber ansteigender Tourismus, denn die Stadt öffnet sich mehr u mehr dem Fremdenverkehr u fördert zunehmend die Ansiedlung v Neubürgern, (Holländer u Engländer), die alte Häuser ankaufen u umbauen.

In der Umgebung v Fumel gibt es zahlreiche landschaftliche und geschichtliche Sehenswürdigkeiten, welche einen Besuch wert sind, wie z.B. das Chateau v. Bonaguil, das Tal der Dordogne, das Périgord mit Sarlat, Bergerac, seine berühmten Höhlen, viele Bastiden, ehemalige Wehrdörfern, Burgen u Schlösser.

Vallé du Lot. Das Lot Tal geniest den Vorteil eines sehr milden angenehmen Mikroklima, sehr milder Frühling, langer gemäßigter Sommer, u. sonnenreicher Herbst.

Der Fluß Lot ist ein Nebenfluss der Garonne, entspringt in 1.400m Höhe in den Cevennen, durchfließt den südlichen Teil des Zentralmassivs, passiert die steilen Kalkplateau Klippen des Quercy, durchfließt in zahlreichen Windungen von Cahors nach Duravel eine vielseitige Landschaft, bevor er nach 480 km hinter dem Städtchen Aiguillon in die Garonne mündet.

Vor dem Bau der Eisenbahn war der Lot eine wichtige Binnenwasserstrasse, auf ihr fuhren die sogenannten Gabares, Boote die Eisenerz und Kohle a/der Umgebung, und Wein von Cahors nach Bordeaux, transportierten. Unterhalb von Fumel sind heute einige Wehre eingebaut, sodass der Fluß nicht mehr durchgängig befahrbar ist.

Die Hänge des Lot Tales waren immer berühmt für ihren Wein. So verdankt der Cahors Wein größtenteils seinen Ruf den alkoholreichen Weinen aus dem Quercy.

Der König v. England, dem Elionore von Aquitanien das Quercy als Mitgift eingebracht hatte, förderte durch besonderes Privileg von 1287 an den Handel der Weine des Lot Tales. So war der Cahors Weines, Jhte lang der Lieblingswein der Engländer und wurde bis nach Russland, Polen und selbst nach Italien exportiert.